Sonntag morgen gehe ich dann durch das Sperrwerk und segele bei angenehmen 3 Windstärken und kräftig schiebender Flut die Elbe hoch. Vorbei an Pagensand, Stade und Hetlingen in den riesigen Yachthafen von Wedel.
In Wedel liegt das Boot nun. Ich bin inzwischen nach Heiligenhafen gefahren und werde in drei Tagen wieder an Bord gehen um zum IJsselmeer zu starten.
Diese Reise hat ca. drei Wochen gedauert,
ich bin ca. 550 Seemeilen gesegelt.
Montag, 21. Juni 2010
Samstag, 19. Juni 2010
Die Nordsee bis zur Elbe
Die Nordsee in Thyborøn hat uns am Freitag mit dickem Nebel Wind aus Süd mit 0-2 Bf. empfangen. Mit ein bisserl motoren kommen wir bis nach Thorsminde. Das ist ein reiner Fischereihafen ohne Plätze für Yachten, wir sind aber herzlich willkommen. Der Ort ist eigentlich sehr nett, sehr viele Deutsche die angeln. Wir haben den Ort ausreichend drei Tage lang erwandern können, denn die Nordsee hat uns mal gezeigt was sie kann. Es pustet mit bis zu 10 Bf. Wir liegen aber sehr geschützt hinter einer ca. 15 m hohen Düne. Nach dem Sturm habe ich das Deck mit Handfeger und Schaufel vom Flugsand befreien müssen. Ich denke, den Sand werde ich nie wieder los.Der Sturm läßt nach und ich segele nun sehr respektvoll weiter nach Hvide Sande (gespr. : Willesanne) Die Hafeneinfahrt ist gefährlich versandet. Ich hatte Mühe die Rinne zu finden. Im Hafen gab es dann zwei Schwimmpontons für Gäste---- die belegt waren von einheimischen Kleinfischern. Ein Plätzchen für mein Boot war aber frei. Das nach mir kommende hat sich dann bei mir angebunden.
Nachdem ich inzwischen viel Zeit verbummelt hatte wollte ich nun weiter. Mein nächstes Ziel sollte List auf Sylt sein. 75 nm an einem Tag, das ist meine bisherige Höchstleistung.
List ist-- vom Boot aus betrachtet richtig schön. Ich lege nochmal einen Hafentag ein und wandere durch die Dünen und am Strand.
Nach Helgoland sind es dann am nächsten Tag zwar "nur" 54 nm, aber der schwache Wind läßt mich 14 Std. segeln. Gegen 21 Uhr laufe ich ein und finde einen Platz als dritter im Päckchen, was für helgoländer Verhältnisse sehr günstig ist.

Schon am nächsten Tag bin ich um 7 Uhr in der Hafenausfahrt. Mein Ziel ist die Elbe nach Glückstadt.
Die Elbe ist mir von früher her bekannt, jedoch nicht mit Wind 6 von achtern, gegen die Tide. Es bilden sich in der Mündung (weit draußen vor Cuxhaven) gefährliche Ströme und Stromkanten. Bei diesem Wind hatte ich Wellen von bis zu 3 m. Nach Cux. nahm der Wind noch auf 8 BF. zu (Tidenwechselwind) Die Tide hatte gekentert und schob mich jetzt mit 10 kn über Grund die Elbe hoch. Die Segel hatte ich bis auf ein kleines Tuch im Großsegel eingerollt, Welle war praktisch nicht, so war es eigentlich ein interessantes Segeln.
Jetzt liege ich in Glückstadt (Happytown) und gehe zu den Matjestagen in die City.
Nachdem ich inzwischen viel Zeit verbummelt hatte wollte ich nun weiter. Mein nächstes Ziel sollte List auf Sylt sein. 75 nm an einem Tag, das ist meine bisherige Höchstleistung.

List ist-- vom Boot aus betrachtet richtig schön. Ich lege nochmal einen Hafentag ein und wandere durch die Dünen und am Strand.
Nach Helgoland sind es dann am nächsten Tag zwar "nur" 54 nm, aber der schwache Wind läßt mich 14 Std. segeln. Gegen 21 Uhr laufe ich ein und finde einen Platz als dritter im Päckchen, was für helgoländer Verhältnisse sehr günstig ist.

Schon am nächsten Tag bin ich um 7 Uhr in der Hafenausfahrt. Mein Ziel ist die Elbe nach Glückstadt.
Die Elbe ist mir von früher her bekannt, jedoch nicht mit Wind 6 von achtern, gegen die Tide. Es bilden sich in der Mündung (weit draußen vor Cuxhaven) gefährliche Ströme und Stromkanten. Bei diesem Wind hatte ich Wellen von bis zu 3 m. Nach Cux. nahm der Wind noch auf 8 BF. zu (Tidenwechselwind) Die Tide hatte gekentert und schob mich jetzt mit 10 kn über Grund die Elbe hoch. Die Segel hatte ich bis auf ein kleines Tuch im Großsegel eingerollt, Welle war praktisch nicht, so war es eigentlich ein interessantes Segeln.
Jetzt liege ich in Glückstadt (Happytown) und gehe zu den Matjestagen in die City.
Løgstør bis Thyborøn
Zunächst vorweg gesagt, die W-Lan Abdeckung war von AAlborg bis zur Elbe leider so schlecht-- bzw. ich habe kein Netz bekommen und kann daher erst jetzt aus Glückstadt berichten.
Wir sind von AAlborg bis Løgstør im Regen aber sonst wunderschön gesegelt. Das bedeutet dann aber auch, man konnte nichts sehen. Eben so die Strecke nach Mors. Alles was wir mit Freude sehen konnten waren Seehunde. Die kleinen putzigen Tiere steckten ihren Kopf aus dem Wasser und sahen uns an. Beim Näherkommen sind sie dann aber abgetaucht.
Thyborøn empfing uns recht windig, in dem sehr großen Fischereihafen war ein Bassin für Sportboote hergerichtet in dem man an Heckpfählen sehr gut lag. Die Tidenhöhe beträgt dort auch nur ca 50 cm, was sich nur durch etwas mühsames aufsteigen bei Ebbe bemerkbar machte.
Allgemein kann man zum Limfjord sagen: Durchfahren um nicht über Skagen zu müssen, oder eben den NOK, dafür ist er geeignet. Oder eben einen Sommer lang die Schönheiten des Fjords erkunden. Aber viel sehen und erleben kann man beim Durchqueren nicht. Die Liegeplatz- und Versorgungssituation würde ich mit sehr gut beschreiben. Wir haben überall ausreichende Plätze vorfinden können sowie auch Einkaufsmöglichkeiten.



Wir sind von AAlborg bis Løgstør im Regen aber sonst wunderschön gesegelt. Das bedeutet dann aber auch, man konnte nichts sehen. Eben so die Strecke nach Mors. Alles was wir mit Freude sehen konnten waren Seehunde. Die kleinen putzigen Tiere steckten ihren Kopf aus dem Wasser und sahen uns an. Beim Näherkommen sind sie dann aber abgetaucht.
Thyborøn empfing uns recht windig, in dem sehr großen Fischereihafen war ein Bassin für Sportboote hergerichtet in dem man an Heckpfählen sehr gut lag. Die Tidenhöhe beträgt dort auch nur ca 50 cm, was sich nur durch etwas mühsames aufsteigen bei Ebbe bemerkbar machte.
Allgemein kann man zum Limfjord sagen: Durchfahren um nicht über Skagen zu müssen, oder eben den NOK, dafür ist er geeignet. Oder eben einen Sommer lang die Schönheiten des Fjords erkunden. Aber viel sehen und erleben kann man beim Durchqueren nicht. Die Liegeplatz- und Versorgungssituation würde ich mit sehr gut beschreiben. Wir haben überall ausreichende Plätze vorfinden können sowie auch Einkaufsmöglichkeiten.



Sonntag, 6. Juni 2010
Hals -- AAlborg
Nach einem Hafentag in Grenaa ging es am nächsten Morgen weiter. Zunächst überlegte der Wind noch, ob er überhaupt wehen wollte, probierte eine Zeit lang die eine und andere Richtung aus, entschied sich dann aber doch für eine weitere nördliche Richtung mit einem leichten Ost!! Das bedeutete für mich einen Anlieger nach Hals, der Einfahrt in den Limfjord. Schöne Rauschefahrt mit fast voller Geschwindigkeit über 40 nm.
In Hals ist nur ein Fähranleger, 2 Pizzerien und zwei Läden zu finden. Man kann über die ehemalige Festungsanlage spazieren in dem ein Museum untergebracht ist. Das war`s.
Der Wind hatte sich am nächsten morgen dazu entschieden jetzt einmal aus West zu pusten. Klasse, da wollen wir ja hin. Es wird eine 17 nm Motorfahrt gegen Wind und Strom. Entschädigt wird man mit einem wunderbaren Yachthafen (nicht Stadthafen) in AAlborg. Gretel ist inzwischen angekommen und wir wandern am Nachmittag in die Stadt.
In AAlborg wird nicht nur der berühmte Schnaps gebrannt
sondern auch ist auch eine Universitätsstadt.
Allgemein ist an diesem Samstag doch recht viel Leben in der Stadt.
Auch hier machen wir wieder einen Hafentag um noch einmal durch die Stadt zu bummeln.
Das Slot in AAlborg
In Hals ist nur ein Fähranleger, 2 Pizzerien und zwei Läden zu finden. Man kann über die ehemalige Festungsanlage spazieren in dem ein Museum untergebracht ist. Das war`s.
Der Wind hatte sich am nächsten morgen dazu entschieden jetzt einmal aus West zu pusten. Klasse, da wollen wir ja hin. Es wird eine 17 nm Motorfahrt gegen Wind und Strom. Entschädigt wird man mit einem wunderbaren Yachthafen (nicht Stadthafen) in AAlborg. Gretel ist inzwischen angekommen und wir wandern am Nachmittag in die Stadt.

In AAlborg wird nicht nur der berühmte Schnaps gebrannt

sondern auch ist auch eine Universitätsstadt.
Allgemein ist an diesem Samstag doch recht viel Leben in der Stadt.
Auch hier machen wir wieder einen Hafentag um noch einmal durch die Stadt zu bummeln.
Das Slot in AAlborg
Mittwoch, 2. Juni 2010
Oer -- Grenaa

Von Kerteminde nach Oer (Ebeltoft) war es endlich mal schön zu segeln. Die Luft wurde wärmer und ich segelte bei schönsten Sonnenschein in den den kleinen "Inselhafen"
Hier hat die Saison noch nicht begonnen, kein Laden oder Kneipe war geöffnet, auch trieben sich nur sehr wenige Gäste dort herum.
Nächsten Tag bei gleichem Sonnenwetter ging es mit fast einem Anlieger nach Grenaa. Das erste Mal in diesen Tagen ohne Reff!! Hier mache ich morgen einen Hafentag und werde den feinen Sandstrand genießen.

Es wird der Tag kommen, da gehe ich einmal in das Kattegatcenter.
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